Zusatzlich zu Mausklicks: Eingabe in Suchfeld mit Suche im Index oder Volltext, Return,
Pfeiltasten auf/ab

 

Internet-Glossar
Co + Co Dialogmarketing für European Telecom
(Die hier als Demo gezeigte Version ist nicht identisch mit der des Kunden)

 

Das Shockwave-Movie ist eine Draufgabe zur Installer-CDRom der European Telecom. Das Knifflige daran war weniger das finale Movie, sondern weit mehr die Aufbereitung der zur Verfügung gestellten Daten: Ein ganz normales Textdokument, bestehend aus 1060 Zeilenblöcken; die "Links" waren einfach in den Text getippte (2600!) Pfeile vor die gemeinten Wörter. Nun ist die deutsche Sprache mit ihren Mehrzahlbildungen und Genetiven so gar nicht computergeeignet.

Wir kombinierten messerscharf, daß es keinen Sinn haben würde, sich hinzusetzen und alle Links von Hand einzufügen, sondern wählten einen anderen Weg:

Die erste Woche ging drauf für ein Programm, das weitgehend selbständig alle diese "Links" findet, mittels Ähnlichkeitserkennung (unter Berücksichtigung zumindest der einfachsten Grammatik-Regeln) den "richtigen" Verweis erkennt und alles zusammen in eine händisch bearbeitbare Datenbank (FileMaker) exportiert.

Immerhin: Die gute Nachricht: 90% wurden erkannt. Die schlechte Nachricht: 10% = 260 Links mußten noch von Hand gesucht werden.

Ein weiteres Tool konvertierte die Datenbank wiederum in eine brauchbare und komprimierte Datei zur Übertragung im Internet.

Das 3. Programm ist also nur mehr ein Viewer.

 

Inside:

Wir wollen nicht erklären, wie ein Genetiv gebildet wird, nur soviel: Es braucht etwa 300 Programmzeilen, um einen 'wahrscheinlich' zu erkennen. Es gibt weiters einige Tricks, ein inkonsistentes Textfile in eine Form zu konvertieren, die als "Datensätze" bearbeitet werden kann. Bis das ganze dann als FileMaker-Tabelle vorlag, mußten wir ganz schön in die Trickkiste greifen.

Es sollte letztlich so viel wie möglich automatisch erkannt werden, weil die Materie einfach zu fachspezifisch ist, um das ganze einer Sekretärin zur Bearbeitung zu geben, Fachleute sind wiederum zu teuer.

 

Im Viewer selbst ergab sich die Schwierigkeit, daß viele Prozesse gleichzeitig ablaufen, sich aber gegenseitig beeinflussen. So wird etwa die Funktion "suchen" sowohl von der Eingabe in das Suchfeld, als auch von den Pfeiltasten als auch von diversen Mouse-Events aufgerufen. Diese Funktion gibt ihreseits wieder Aufrufe an die Funktion "darstellen" weiter, die aber ebenso wieder von anderen Funktionen aufgerufen wird. a never ending story.

 

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