Zuerst etwas Geschichte: Das Projekt "FeTiC"

FeTiC entstand aus dem Wunsch, eine "aktive" Ausstellung erotischer Bilder auf CD-Rom herauszubringen. Die Bilder sollten nicht einfach statisch an der Wand hängen, sondern fließend mit der virtuellen Realität interagieren; in einer Vielzahl von Räumen sollen die Inhalte der Bilder erlebt werden - natürlich animiert und interaktiv.

Zielgruppe sind nicht Spielefreaks mit hochgerüsteten Computern, sondern vielmehr Kunstinteressierte - mit unterschiedlichsten Geräten und Kenntnissen. Dieser Gruppe ist es nicht zuzumuten, sich erst die nötigen Treiber oder gar Hardware zu besorgen. Das Ziel: CD einlegen und los geht´s.

Verschiedene dafür zur Verfügung stehende Methoden erwiesen sich als unzureichend: echte 3D Umgebungen waren (und sind) der geforderten Detailtreue bei weitem nicht gewachsen, ebenso nicht pseudo-3D Umgebungen wie Quicktime VR oder RealSpace und lassen nicht die nötige Interaktion zu.

Die Wahl fiel deshalb auf Macromedia Director und eine Technik, die sich schon auf dem C64 als Hit entpuppt hat. Nur daß auf modernen Computern Auflösungen bis 1024x768 ohne Ruckeln und in voller Schärfe darstellbar sind.

"FeTiC" ruht vorerst in Frieden: das Projekt hat sich derart ausgewachsen, daß es als Nebenbei-Projekt nicht mehr tragbar war.

 

So ganz nebenbei entstand aus FeTiC aber eine schlankere Form:

Roomer.dir

 

Das "Director-Movie" Roomer bietet die Möglichkeit, weitere Director-Movies als eigenständige Teile in ein räumliches Konzept einzubinden und so die volle Interaktivität von Director in einem Raum zu nutzen. Das bietet den unschätzbaren Vorteil, daß zwischen den einzelnen Teilen keinerlei Bruch auftritt. So wird Roomer zu einer eleganten Methode, umfangreiche Menüs in einer sehr ungewöhlichen und intuitiven Art darzustellen.

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